Ausbildung für Feuerwehrkräfte muss zeitgemäß sein

Kreisausbilderwochenende fand in Bebra statt

 

Bild 9 Gruppenfoto bearbeitetDie Kreisausbilder von Stadt und Landkreis Fulda trafen sich in den Räumlichkeiten des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Hessen in Bebra zu ihrem alljährlichen Kreisausbilderwochenende in der Zeit vom 06. bis zum 08.10.2017. Bereits zum 10. Mal wird dieser Standort für das Schulungswochenende genutzt.

Im Rahmen der in 2016 geschlossenen Kooperation zwischen Landkreis Fulda, der Feuerwehr der Stadt Fulda und Kreisfeuerwehrverband Fulda wurde die Veranstaltung gemeinsam geplant, durchgeführt und auch gemeinsam durch Kreisbrandinspektor Adrian Vogler, den Verbandsvorsitzenden Lothar Mihm und den Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbandes Jason Freeman eröffnet.

Die diesjährige Schulung stand ganz im Sinne von Anpassung und Verbesserung. Zunächst wurde die Lehrgangsverwaltung auf Excel-Basis konkretisiert und im Anschluss die Einteilung der Lehrgänge für das Jahr 2018 vorgenommen. Die frühzeitige Organisation sei wichtig, um auch langfristig die Ausbildung der Kameradinnen und Kameraden im Landkreis und in der Stadt Fulda zu sichern, so der stellv. Kreisbrandinspektor Bernd Schädel.

Mit einem weinenden Auge wurde im Nachgang an die Einteilung der langjährige Kreisausbilder Manfred Wächtersbach (FF Hünfeld-Mackenzell) mit vielen lobenden und dankenden Worten aus seiner aktiven Zeit verabschiedet. Der Vorsitzende Mihm verlas eine Dankesurkunde und sprach selbst noch einige persönliche an Manfred, welcher weiterhin als Lehrgangsbetreuer ehrenamtlich den Verband unterstützen wird.

Am Samstagmorgen referierte Michael Assenmacher (FF Fulda) über eine zeitgemäße Gestaltung der Unterrichtselemente und zeigte verschiedene Möglichkeiten zur Gestaltung dieser auf. Die Bedürfnisse der Lehrgangsteilnehmer haben sich in den letzten Jahren stark verändert, besonders im Hinblick auf die theoretische Ausbildung. Viele junge Kameraden befinden sich zum Zeitpunkt des Lehrgangsbesuchs noch in Schule, Studium oder Ausbildung und werden tagtäglich mit einer Lernsituation konfrontiert. Hierzu ist es wichtig, einen abwechslungsreichen, interessanten und mit einen mit Medien versetzten Unterricht anzubieten, welcher sich durch alle Sparten hinweg anpasst.
Der Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbandes Jason Freeman präsentierte die Auswertung der Feedbackerhebungen der Lehrgänge des Jahres 2016 und zeigte auf, in welchen Bereichen die Lehrgänge sehr gut bewertet werden, aber auch wo Schwächen und Wünsche aufgetreten sind. Im Anschluss an seinen Vortrag erarbeiteten die anwesenden Kreisausbilder einen neuen, an ihre Wünsche angepassten Bogen.

Nach einer Einheit zu Neuerungen der einzelnen Lehrgangssparten, bot die Schulung eine praktische Weiterbildung im Bereich Technische Hilfeleistung Verkehrsunfall, bei welcher die neuesten Techniken der Landesfeuerwehrschule präsentiert wurden. Hierbei zeigten die erst in diesem Jahr neu ausgebildeten Spartenausbilder „TH-VU“ die Inhalte ihrer praktischen Ausbildung an Unfallwagen.

Der Samstag klang bei einer gemeinsamen Wanderung nach Rotenburg an der Fulda mit anschließender historischer Stadtführung und Besuch einer Gaststätte gemütlich aus. Nach dem sonntäglichen Frühstück reisten die Teilnehmer mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und Ideen zurück in den Landkreis.

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